Neues aus dem JAM

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Das EU-Programm „Stärken vor Ort“ machte es möglich! Jugendliche waren zum Mit-Gestalten aufgefordert!

Fast 15 Jahre Jugendzentrums-Dauerbetrieb gingen am Jugendzentrum JAM im Neubaugebiet West in Reichenbach nicht spurlos vorbei. Gewiss, schon oft legten die Besucher des Jugendzentrums selbst Hand an und leisteten viel freiwillige Arbeit. Dennoch wurde es höchste Zeit, die Räume und das Außengelände schöner und attraktiver zu gestalten.

Dank des EU-Programms „Stärken vor Ort“, das hier von der Stadt Reichenbach organisiert und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert wurde, war die Neugestaltung möglich. Für das JAM wurde ein so genanntes Mikroprojekt bewilligt, das die Verbesserung der Qualität des Jugend­zentrums und damit verbunden auch eine Erhöhung der Besucherzahl zum Inhalt hatte

Nun sollten aber nicht die Handwerker anrücken und „alles schon richten“. Vielmehr waren jungen Leute aufgefordert, eigene Ideen einzubringen und das Jugendzentrum gemeinsam mit erfahrenen Anleitern nach ihren Vorstellungen schöner und attraktiver zu gestalten. Von  Mai bis Dezember 2009 arbeitete eine Gruppe engagierter Jugendlicher daran, die Räume zu renovieren.

Mädchen und Jungen im Alter von 14 bis 21 Jahren aus Reichenbach, insbesondere aus dem Neubaugebiet West waren aufgerufen, sich an der Gestaltung des JAM zu beteiligen. Der „Lohn“: Ein Jugendzentrum, das ihren Vorstellungen entspricht und in dem sich junge Leute wohl fühlen. Außerdem konnten junge Menschen handwerkliche Fertigkeiten erlangen, die teilweise von Fachleuten aus den Bereichen Innenausbau, Holzverarbeitung und Garten- und Landschaftsbau vermittelt wurden.

Als Partner für die Anleitung hatte das Jugendzentrum die SAQ (Sächsische Aufbau- und Qualifizierungsge­sellschaft) Reichenbach, den Bohrwerk  e.V. aus Netzschkau und den sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanal SAEK aus Plauen mit im „Boot“.

Wer Interesse an Journalismus und Medien hatte, kam auch auf seine Kosten. Das Projekt wurde per Video begleitet. Das nötige handwerkliche Rüstzeug dazu vermittelte der SAEK in seinen Profistudios in Plauen.

An dieser Stellé unseren Dank an all die Menschen die uns in dieser turbulenten Phase zur Seite standen und uns immer wieder bestärkten. Ganz besonders bedanken möchten wir uns bei unseren Jugendlichen, dxie trotz Schule oder Ausbildung immer wieder zu motivieren waren. Dank Euch haben wir es geschafft.