Ohne Moos nix los

Die Zukunft des Jugendzentrums „Jam“ ist nicht mehr gesichert. Unsere Finanzierung hängt am seidenen Faden, seit die Stadt in diesem Jahr 3000 Euro an Zuschüssen gestrichen hat. Diese Kürzung ist für uns existenzbedrohend.
10 bis 50 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen elf und zwanzig Jahren kommen täglich zu uns. Sie verbringen hier ihre Freizeit und erhalten auch Hilfsangebote bei persönlichen Problemen, bei Schwierigkeiten in der Schule oder bei der Arbeits- und Ausbildungsplatzsuche.
Seit mehr als 10 Jahren hat die uns die Stadt Reichenbach mit 30.000 Euro pro Jahr unterstützt. Darin sind anteilig sämtliche Kosten wie Personal, Werterhaltung, Büromaterial, Weiterbildung, aber auch Reinigung, Rasenmähen und Hausmeistertätigkeiten enthalten. Im vergangenen Jahr benötigte das Jugendzentrum weniger Geld, deswegen wurde die Summe 2010 um 3000 Euro gekürzt, so unsere bisherigen Informationen. Auch für 2011 sind bisher „nur“ 27.000 Euro für das Kinder- und Jugendzentrum „Jam“ vorgesehen.
Dies scheint ein Fehler gewesen zu sein- Geld wegen der Sparsamkeit eines Vereines zu kürzen scheint grotesk ist jedoch ein durchaus „normaler“ Vorgang in Verwaltungen. „Zukünftig wird es diese Einsparungen jedoch so nicht mehr geben können“, gibt Maik Friedrich- seit Oktober 2010 neuer Vorstandsvorsitzender des Vereins- zu bedenken. „Nicht nur in privaten Haushalten steigen die Lebenshaltungskosten- auch im „öffentlichen Bereich mache sich dies deutlich bemerkbar“. „Komme dann noch ein Winter wie dieser dazu, könne es schnell zu einer Unterfinanzierung der Einrichtung kommen- die Folgen daraus wären katastrophal“, so der Vorsitzende.
Deshalb lud Herr Friedrich gemeinsam mit seinen KollegInnen die Stadtväter zu einer Gesprächsrunde ins „Jam“ ein. Neben der Vorstellung der Arbeit des Vereins  sprach er auch ganz offen, die drohende Schließung des Jugendzentrums an, sofern die kommunalen Zuwendungen weiterhin gekürzt werden.

Zur Finanzierung des Jugendzentrums meint Herr Friedrich, sollen auch die Mitarbeiter mit neuen Ideen beitragen. „Damit meine ich jedoch nicht eine Ersetzung der bisherigen Finanztransaktionen mittels externer Finanzierungen, sondern Beispielsweise stelle ich mir vor zwar bei Firmen um Spenden zu bitten, dafür aber Gegenleistungen wie Kinderbetreuung bei Betriebsfesten oder Hofberäumung zu erbringen. Den Ideen sind da kaum Grenzen gesetzt und der „Mehrwert“ für alle Beteiligten deutlich sichtbar“ äußert sich Herr Friedrich.
„Auch wenn das Treffen mit den Stadträten bisher keine Ergebnisse gebracht habe, wir sind ins Gespräch gekommen und haben unsere Standpunkte dargelegt“, so Maik Friedrich und letztlich ist offene Jugendarbeit keine freiwillige (wie oft angenommen wird) sondern Pflichtaufgabe, klar geregelt im SGB VIII .

Wir berichten weiter……….

Neues aus dem JAM

.

Das EU-Programm „Stärken vor Ort“ machte es möglich! Jugendliche waren zum Mit-Gestalten aufgefordert!

Fast 15 Jahre Jugendzentrums-Dauerbetrieb gingen am Jugendzentrum JAM im Neubaugebiet West in Reichenbach nicht spurlos vorbei. Gewiss, schon oft legten die Besucher des Jugendzentrums selbst Hand an und leisteten viel freiwillige Arbeit. Dennoch wurde es höchste Zeit, die Räume und das Außengelände schöner und attraktiver zu gestalten.

Dank des EU-Programms „Stärken vor Ort“, das hier von der Stadt Reichenbach organisiert und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert wurde, war die Neugestaltung möglich. Für das JAM wurde ein so genanntes Mikroprojekt bewilligt, das die Verbesserung der Qualität des Jugend­zentrums und damit verbunden auch eine Erhöhung der Besucherzahl zum Inhalt hatte

Neues aus dem JAM weiterlesen

Rechte von Erwerbslosen

Sicher fragst Du Dich manchmal, … dürfen die denn das überhaupt? Ja, dürfen „Die“- wenn Du keine vernünftigen Informationen über Deine Rechte und Pflichten erhältst dürfen bzw machen  „Die“ so ziemlich alles vorstellbare. Hier informieren wir Dich in Abständen über Soziales, Gesellschaftliches und auch Nützliches.

Heute: Erwerbslos- Was nun? Dafür haben wir für Dich im Netz recherchiert und sind auf  interessante Informationen gestoßen. Hier der Link dazu und es gibt auch ein ELO-Flugblatt – Rechte von Erwerbslosen dazu  – dort erhältst Du „wissenswertes über Deine Rechte als Bezieher von Arbeitslosengeld 2“, vergiß jedoch nicht: Du hast auch Pflichten! Aber das sagen „Die“ Dir schon und zwar ganz genau. In diesem Sinne ganz genau und ganz herzlich, Euer Maik vom JZ JAM.

Neues aus Lengenfeld- Umzug abgeschlossen…. Winterferien im Februar für Dich vorbereitet

Geschafft, voller Freude dürfen wir Dir mitteilen:  Das JZ Lengenfeld, kurz LE, ist umgezogen. Unsere wunderschönen lichtdurchfluteten Räume findest Du jetzt in der ehemaligen Bibliothek von Lengenfeld-  Weststr. Nr. 7. Wir bedanken uns herzlich bei allen die uns geholfen haben und ganz besonders beim Bürgermeister, bei Frau Übel und dem Hausmeister für die unkomplizierte Hilfe und das entgegengebrachte Vertrauen.

Wir freuen uns auf Deinen Besuch.

hier findest Du schon mal das Ferienprogramm für Februar 2010